Nachhaltige Lauffestspiele

Der Salzburg Marathon als Vorbild für den Leichtathletik-Weltverband bei der nachhaltigen Organisation von Laufevents.

Biologische Ernährung regionaler Herkunft

2010 erhielt der Salzburg Marathon als erste Sportveranstaltung Österreichs und erste Marathonveranstaltung weltweit ein offizielles Bio-Zertifikat. Seither wurde die Veranstaltung in jedem Jahr durch eine unabhängige Kontrollstelle bio-zertifiziert. Das bedeutet, alle (nicht speziell als konventionell gekennzeichneten) bei den Lauffestspielen der Mozartstadt angebotenen Lebensmittel entstammen dem umweltfreundlichen, biologischen Anbau – prioritär aus regionaler Produktion und saisonaler Verfügbarkeit, im Falle von Südfrüchten als Bio-Fair-Trade-Ware. Mit dem Schwerpunkt auf biologische Ernährung setzen die Lauffestspiele der Mozartstadt auf höchste Qualität und repräsentieren eine große Stärke der Region. Nirgends in der Europäischen Union wird ein derartig hoher Anteil der landwirtschaftlichen Anbaufläche biologisch bewirtschaftet.

Bei den diesjährigen Lauffestspielen der Mozartstadt gibt es in Kooperation mit Bio-Austria Salzburg zahlreiche leckere Bio-Speisen zur Auswahl.

Wer fit ist, sich gesund ernährt und auf ausreichend Bewegung achtet, übernimmt viel Verantwortung für sich selbst. Diese Vorbild-Funktion strahlt oft auf das direkte Umfeld aus. „Das Laufen bringt automatisch eine komplexe Auseinandersetzung mit dem Thema Ernährung mit sich. Für ein lustbetontes Bewegen brauchen wir einen hochwertigen Treibstoff. Genau diesen – sogar in Bio-Qualität – bekommen die Teilnehmer an den Lauffestspielen der Mozartstadt seit Jahren“, erklärt Veranstalter Johannes Langer. Mit dem Bio-Schwerpunkt setzen der Salzburg Marathon und Bio Austria Salzburg ein starkes Zeichen für Umweltschutz und Nachhaltigkeit und demonstriert seine Verankerung in die Region.

vollständige Größe bei Mausklick auf die Vorschau. © Bio Austria Salzburg

Enge Partnerschaft mit Bio Austria

Auf unserem Weg unterstützt uns Bio Austria Salzburg seit vielen Jahren als treuer Partner tatkräftig. Die Organisation von über 24.000 österreichischen Bio-Bauern sieht die Erzeugung von Lebensmittel in ganzheitlichem Kontext. Denn Bioprodukte sind hochqualitative, gesunde Nahrungsmittel, schützen unsere Lebensgrundlagen wie Boden, Wasser und Klima und erhalten die Biodiversität unseres Lebensraumes. Im Bundesland Salzburg werden bereits rund 60 % der landwirtschaftlichen Anbaufläche biologisch bewirtschaftet, das ist EU-weit der höchste Anteil. „Auf der einen Seite stehen Bio, gesunde Ernährung und Sport natürlich in einem sehr wichtigen und nahe liegenden Zusammenhang. Auf der anderen Seite beschäftigt uns auch die Unterstützung der Leute, denen es nicht so gut geht. Das ist ein wichtiges Anliegen der Bio-Bauern und hört mit ihrer Denkweise und Einstellung nicht am Weidezaun auf“, betont Geschäftsführer DI Andreas Schwaighofer von Bio Austria Salzburg.

Bio Austria

SLK

Weitere Schwerpunkte der Nachhaltigkeit

Seit Jahren verfolgen die Lauffestspiele der Mozartstadt dank gezieltem Engagement des Teams rund um Veranstalter Johannes Langer ein ambitioniertes und ständig weiterentwickeltes Ökologie-Konzept. Alle Mitarbeiter leben am Event-Wochenende ein umweltfreundliches Verhalten vor.


Verbannung von Alu, Reduktion von Plastik: Dank guter Zusammenarbeit mit den für die Getränkebereitstellung zuständigen Partnern wurden sämtliche Alubehälter und Dosen aus der Veranstaltung entfernt und der Einsatz von Plastikflaschen enorm reduziert. So wird an den Labestationen frisches Salzburger Quellwasser aus Tanks angeboten, Elektrolytgetränke mit Pulver frisch gemischt. An den Verpflegungsstationen und bei der Zielversorgung trinken die Teilnehmer*innen ausnahmslos aus kompostierbaren Bechern (werden binnen 40 Tagen natürlich abgebaut), in der Gastronomie sorgt ein Pfandsystem für erhebliche Müllreduktion. Die Starter Packages bestehen nicht aus Plastik, sondern aus Maisstärke.


Umweltbewusste Anreise: Der Salzburg Marathon empfiehlt allen Teilnehmer*innen ausdrücklich eine Anreise mit dem umweltschonenden, öffentlichen Verkehr (z.B. Bahn). Im Stadtgebiet sind die öffentlichen Verkehrsmittel und Fahrräder die effektivsten Fortbewegungsmittel. Am Tag des Rennens gilt die Startnummer als Fahrschein für den öffentlichen Verkehr im Stadtgebiet für die An- und Abreise zum Event – und zwar ohne zeitliche Einschränkungen am jeweiligen Bewerbstag in der Kernzone Stadt Salzburg sowie auf der Bahnline S3 in allen Zügen des Salzburger Verkehrsbundes am 10., 11. und 12. Mai.


Reduktion des motorisierten Verkehrs: Mit Ausnahme der Kameramotorräder des ORF, der Motorräder der Polizei und der Rettungsautos, die für den sicheren Ablauf des Events wichtig sind, bewegen sich auf der Laufstrecke keinen motorisierten Verkehrsmittel. Alle Mitarbeiter und Teile der Blaulichtorganisationen bewegen sich mit Mountainbikes oder E-Bikes entlang der Strecke. Der Salzburg Marathon beschert der Mozartstadt ohnehin den verkehrsärmsten Tag des Jahres!


Effiziente Logistik: Dank gezielter Überlegungen konnten die Logistik-Fahrten und LKW-Transporte an den Tagen des Marathons deutlich reduziert werden.


Sparsamer und effizienter Einsatz von Ressourcen: Der Salzburg Marathon favorisiert stets umweltschonende Technologien.

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