PUMA Salzburg Marathon zum 15. Mal in Folge biozertifiziert

Die Lauffestspiele der Mozartstadt feiern ein besonderes kleines Jubiläum: Zum 15. Mal in Serie ist die Veranstaltung mit der offiziellen Biozertifizierung ausgezeichnet worden, ausgestellt nach präziser Prüfung und unabhängiger Kontrolle der Prüfstelle SLK.

Diese Serie ist einmalig in der Welt der Marathonläufe: Seit dem Beginn der Partnerschaft zwischen Bio Austria Salzburg und Salzburgs größtem Aktivsportevent im Jahr 2010 sind die gemeinsamen, intensiven Bemühungen im Sinne der Nachhaltigkeit jedes Jahr mit der Biozertifizierung belohnt worden. „15 Jahre – das ist eine besondere Zahl, die eine bedeutende und enge Partnerschaft belegt“, lobt Peter Hecht, stellvertretender Geschäftsführer von Bio Austria Salzburg. Sie habe eine große Signalwirkung: „Die Lauffestspiele sind die größte, internationale Sportveranstaltung, die zur Gänze auf Bio-Produkte in der Verpflegung der Läufer:innen und Zuschauer:innen setzt!“

Peter Hecht, stellvertretender Geschäftsführer von Bio Austria Salzburg, Markus Langer, Veranstalter Lauffestspiele der Mozartstadt, und Hubert Schilchegger, Geschäftsführer der SLK und Abteilungsleiter Biozertifizierung. © Lauffestspiele der Mozartstadt / Salzburg Cityguide

Hochwertiges Angebot wird geschätzt

Veranstalter Markus Langer nahm die Auszeichnung am heutigen Nachmittag im Volksgarten entgegen. „Unsere Teilnehmer:innen schätzen dieses hochwertige Angebot unserer Eventgastronomie. Das wissen wir aus zahlreichen Rückmeldungen“, betont er. „Genau das motiviert uns, diesen erfolgreichen Weg gemeinsam mit Bio Austria Salzburg aus Überzeugung fortzusetzen.“ Mit der Biozertifizierung repräsentieren die Lauffestspiele der Mozartstadt eine authentische Stärke der Region. Nirgendwo in der EU ist der Anteil an biologischer Bewirtschaftung der Agrarflächen so hoch wie im Bundesland Salzburg. „Das 15. Mal in Folge biozertifiziert – das ist eine schöne Serie, die uns stolz macht“, so Langer.

Überprüfung durch die SLK

Hubert Schilchegger von der SLK führte am Freitagnachmittag die Kontrolle der Verkaufsstände am Veranstaltungsgelände durch. Schilchegger erklärt den Prozess: „Wir kontrollieren in unserer Inspektion die ganze Kette vom Einkauf und der Anlieferung über die Verarbeitung und Zubereitung bis hin zur Kennzeichnung an den Verkaufsständen. So können wir sicherstellen, dass die Speisen, die dann bei den Kund:innen auf den Teller kommen, hochwertige Bio-Produkte sind.“

Die Gastronomen. © Lauffestspiele der Mozartstadt / Salzburg Cityguide

Herausforderung gemeistert

Die Gastronomiepartner der Lauffestspiele der Mozartstadt sind zu einer genauen Dokumentation der Schritte aufgerufen und müssen diese bei der Kontrolle durch die SLK belegen. Die Prüfung der verwendeten Zutaten und deren Qualität führte auch in diesem Jahr wieder zu einem positiven Ergebnis. Die Biozertifizierung ist ein durchaus herausforderndes Ziel in der Logistik der Beschaffung der Zutaten und in der Umsetzung im Rahmen eines Events in dieser Größe. „Die Gastronom:innen haben sich sehr gut und verlässlich vorbereitet, minimale Nachbesserungen konnten noch während der Inspektion getroffen werden“, lobt Schilchegger.

Bio-Qualität für aktiven Lebensstil

Eine gesunde und bewusste Ernährung ist ein wesentlicher Bestandteil für einen aktiven Lebensstil – genauso wie regelmäßige Bewegung. „Ausdauersportler*innen profitieren langfristig von biologischen Lebensmitteln. Denn der höhere Anteil qualitativer Nährstoffe liefert einen direkten Input auf die Leistungsfähigkeit. Es gibt zahlreiche Studien, die belegen, dass biologisch erzeugte Nahrung aufgrund ihrer Natürlichkeit essentielle Nährstoffe in genau jener Qualität liefern, die Läufer:innen im Training und im Wettkampf benötigen. Das Bewusstsein dafür steigt in der Laufszene“, erklärt Peter Hecht.

© Lauffestspiele der Mozartstadt / Salzburg Cityguide

Sowohl in der Veranstaltungsgastronomie als auch bei den Verpflegungsstationen entlang der Laufstrecke und im Ziel werden lediglich biologische Speisen und Nahrungsmittel bereitgestellt, wenn möglich aus regionaler Produktion. Bei Südfrüchten wie Bananen oder Orangen kommt Bio-Fairtrade-Ware zum Einsatz. Die wenigen konventionellen Lebensmittel, wie einige Getränke, werden speziell und klar erkennbar gekennzeichnet.