
Salzburg lief – Lettland sang mit
Im Rahmen der Lettischen Kulturtage „Lettland lädt ein“ verbanden über 100 Sänger:innen aus Lettland Chorgesang, Volkskultur und Kokle-Klänge mit der Laufbegeisterung im Rahmen der Lauffestspiele der Mozartstadt sowie der besonderen Atmosphäre der Mozartstadt.
Fünf Chöre, eine Folkloregruppe und ein Kokle-Ensemble brachten lettische Musik, Volkskultur und Herzenswärme in die Mozartstadt. Vom 15. bis 17. Mai 2026 nutzten die Musiker im Rahmen der Lettischen Kulturtage in Österreich „Lettland lädt ein“ die Gelegenheit, um im Rahmen der Lauffestspiele der Mozartstadt die Läufer:innen mit ihrem ausdrucksstarken Gesang zu motivieren und begeistern.

Internationale Begegnung
Für Markus Langer, Veranstalter der Lauffestspiele der Mozartstadt, war der Auftritt der lettischen Musiker:innen ein Gewinn für die Veranstaltung: „Die Lauffestspiele der Mozartstadt sind eine besondere Kombination aus sportlicher Bewegung, aus dem kulturellen Erbe der Stadt und aus einer Gesamtstimmung der Lebensfreude. Genau wie die Musik verbindet der Laufsport Menschen aus aller Welt auf einer sehr positiven, emotionalen Ebene.“
„Lettland lädt ein“ begeisterte beim Salzburger Frauenlauf am Streckenrand und mit einem Auftritt auf der Bühne nach den sportlichen Bewerben sowie am Marathon-Tag in Maxglan und am Residenzplatz. „In der Veranstaltungsinszenierung legen wir bewusst großen Wert auf eine harmonische Verbindung zwischen dem Laufen als sportliche Herausforderung und dem Laufen als Erlebnis. Kreative Cheeringzones, abwechslungsreiche Musik und laute Anfeuerungen kreieren Live-Highlights für unsere Läufer:innen, die in Erinnerung bleiben. In einer weltbekannten Musikstadt wie Salzburg ist die Verschmelzung aus dem Rhythmus der Laufschuhe mit den rhythmischen Klängen unterschiedlicher Musikgenres ideal“, erklärt Langer.

Salzburg auf besondere Weise erlebbar
Die Lettischen Kulturtage „Lettland lädt ein“ wurden in ihrer dritten Ausgabe getragen vom Verein zur Unterstützung des Gedenkens an Janis Dumins, vom österreichischen Kulturverein „Achteck“ sowie von Musikwissenschaftlerin, Organistin und Dirigentin Ilze Dumina. „In Salzburg haben wir erlebt, dass lettischer Gesang, Volksmusik und der Geist des Miteinanders eine lebendige Brücke zwischen Menschen, Städten und Ländern schlagen können“, so Dumina.
Die Bereitschaft des Salzburg Marathon, lettische Chöre und Ensembles in die Atmosphäre der Lauffestspiele einzubinden, habe dem Wochenende eine außergewöhnliche Dimension verliehen. Der Marathon sei dadurch nicht nur als sportliches Großereignis erlebbar gewesen, sondern auch als lebendige Bühne der Begegnung zwischen Menschen, Ländern und Kulturen. Ganz nach dem Motto: „Salzburg lief – und Lettland sang mit!“

Harmonisches Miteinander
Dieses Miteinander zwischen Laufsport und Kultur, die Verschmelzung von Laufschritten und Rhythmus zeigte die Musikstadt Salzburg in seiner Offenheit, seiner künstlerischen Kompetenz und seiner reichen Kulturgeschichte. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Läufer:innen in den Genuss lettischer Gesangs- und Volkskultur gekommen sind und der PUMA Salzburg Marathon Teil der lettischen Kulturtage in Österreich sein durfte. Die Lettischen Kulturtage haben viele besondere Momente für unsere Läufer:innen gestaltet“, bedankt sich Langer für das gelungene Miteinander.
Abgeschlossen wurde der dreitägige Aufenthalt mit einem Galakonzert in der St. Andräkirche am Abend des Marathon-Tags in Salzburg. Ihre Begegnungen hätten einmal mehr die besondere Stärke der österreichischen und im Besonderen der Salzburger Öffentlichkeit gezeigt: eine spürbare Gastfreundschaft, hohe kulturelle Sensibilität und authentisches Interesse, wie Dumina festhält: „Kultur ist nicht nur Konzert oder Programm. Kultur ist Begegnung, gegenseitige Wertschätzung und gemeinsamer Atem!“
